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09.02.2015 Fortentwicklung der Musikhochschullandschaft - Popakademie erhält Zentrum für Weltmusik

Fortentwicklung der Musikhochschullandschaft - Popakademie erhält Zentrum für Weltmusik

V.l.n.r: Kenan Tülek, Kemal Dinç, Johannes Kieffer, Mehmet Ungan (alle vier von der Orientalischen Musikakademie), Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL, Prof. Udo Dahmen, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Prof. Hubert Wandjo

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Zentrum wird Profil und internationale Ausstrahlung des Musikhochschulstandorts Mannheim stärken“

Oberbürgermeister Peter Kurz: „Zentrum für Weltmusik ist Auftakt für weitere Entwicklung als Unesco City of Music“

Die Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim wird ab dem Wintersemester 2015/2016 ein neues Zentrum für Weltmusik erhalten. Dies gaben Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Samstag (7. Februar) anlässlich des Tags der Offenen Tür der Popakademie bekannt.

„Das Zentrum ist ein Baustein in unserem Ziel, die Musikhochschullandschaft in Baden-Württemberg qualitativ weiterzuentwickeln und die einzelnen Standorte durch Profilierung auch international stärker sichtbar zu machen“, sagte Ministerin Bauer. Die Ausrichtung auf Weltmusik sei ein wesentlicher, innovativer Baustein hierfür. Diese Stärkung der Popakademie erfolge zusätzlich zu den Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Musikhochschule Mannheim, die im neuen Hochschulfinanzierungsvertrag vereinbart wurden, betonte Bauer.

„Die Einrichtung eines in Deutschland und Europa neuartigen Studiengangs ist ein neuer Baustein im Profil der Musikstadt Mannheim, der ideal zum Charakter Mannheims und zu unserer weiteren Entwicklung als Unesco City of Music passt“, so Oberbürgermeister Kurz.

Die Pläne von Land und Stadt sehen vor, das Zentrum für Weltmusik als Bachelor-Fachrichtung des Studiengangs Populäre Musik/Popmusikdesign an der Popakademie zu etablieren. Der in Deutschland dann einzigartige Studienzweig sieht die Integration dreier Instrumente aus dem türkisch-arabischen Raum vor. Der Studiengang soll in Kooperation mit der Orientalischen Musikakademie Mannheim unterrichtet werden. „Die Ausrichtung auf Musiktraditionen der größten Migrantengruppe in Baden-Württemberg ist auch ein klares kulturpolitisches Signal und setzt die Empfehlungen der in großem Konsens beschlossenen Kunstkonzeption ‚Kultur 2020‘ um“, unterstrich Ministerin Bauer.

„Damit entsteht in der Popakademie ein Studienbereich, der in Deutschland in seiner transkulturellen Verknüpfung einzigartig ist. Internationalisierung und Integration sind für die Popakademie ein wichtiger Baustein in der künstlerischen Ausbildung“, so Prof. Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie.

Die Kosten für die Einrichtung des neuen Studiengangs trägt das Land. Die Stadt Mannheim wird ihren derzeitigen Gesellschafterbeitrag für die Popakademie bis 2017 in zwei Stufen um insgesamt 100.000 Euro auf dann 625.000 Euro jährlich ab 2017 erhöhen.

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